Subtropische Sonnentaue sind ganz einfach zu kultivierende Vertreter der Karnivoren. Sie können ohne Probleme auf der Fensterbank gehalten werden, wenn man ihnen die nötigen
Kulturbedingungen bietet.
Einsteiger in diesem Gebiet sollten mit den subtropischen Sonnentauen beginnen.
Beschreibung:
Drosera admirabilis ist ein rosettenbildender Sonnentau mit einem Durchmesser von 3-4 cm. Diese Drosera-Art ähnelt stark Drosera aliciae. Die bis zu 2 cm langen, spatelförmigen Blätter färben sich, bei ausreichender Lichtintensität,
kräftig dunkelrot. Jedoch ist diese Art nicht so lichthungrig wie beispielsweise Drosera aliciae, denn
Drosera admirabilis weist auch an nicht so sonnigen Standorten eine deutliche Rotfärbung auf.
Im Frühjahr werden bis zu 15 Blühten gebildet. Die rosa Blühten sind können mit ihrem eigenen Pollen bestäubt werden, man benötigt in Kultur also nur eine Pflanze um Samen zu erhalten. Bei
Sonnenschein ist immer nur eine Blühte pro Blühtenstängel geöffnet, bei schlechtem Wetter öffnet sich keine Blühte. In diesem Fall bestäubt sich die Blühte selbst.
Vorkommen:
Südafrika
Kultur:
Temperatur:
im Sommer bis zu 30°C, im Winter zwischen 5°C und 15°C; kann aber den Winter über durchkultiviert werden
Licht:
vollsonnig
Giessen:
Im Sommer und im Winter, wenn Drosera admirabilis durchkultiviert wird, sollte die Pflanze in Anstaubewässerung gehalten werden. Sonst wird das Substrat während der Winterruhe nur leicht
feucht gehalten.
Luftfeuchtigkeit:
ca. 60%
Substrat:
70% Weisstorf, 30% Sand; oder handelsübliche Karnivorenerde
Vermehrung:
Aussaat, Blattstecklinge, Wurzelschnittlinge
Beschreibung:
Drosera affinis ist eine terrestrische Pflanze. Junge Pflanzen dieser Art bilden zunächst eine Rosette, später entwickelt sie einen bis zu 25 cm hohen Stamm. Die Blätter von Drosera
affinis sind recht lang, wobei der mit Tentakeln besetzte Teil etwa nur ein viertel der gesamten Blattlänge ausmacht.
Vorkommen:
Drosera affinis kommt in Angola, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Tansania und Zaire vor.
Kultur:
Temperatur:
Ich kultiviere Drosera affinis in einem Terrarium ganzjährig bei Temperaturen zwischen 15°C und 30°C.
Licht:
vollsonnig (in meinem Fall unter Kunstlicht)
Giessen:
Dieser Sonnentau steht ganzjährig im Anstau.
Luftfeuchtigkeit:
zwischen 60% und 80%
Substrat:
80% Weisstorf, 20% Sand
Vermehrung:
Aussaat, Blattstecklinge, Wurzelschnittlinge
Beschreibung:
Dieser Sonnentau gehört, neben Drosera capensis, zu den am häufigsten kultivierten Arten dieser
Gattung. Hierbei handelt es sich um eine rosettenbildende, terrestrische Pflanze mit ca. 5 cm Durchmesser. Die etwa 2,5 cm langen spatelförmigen Blätter sind mit vielen roten Tentakeln besetzt.
Drosera aliciae ist hervorragend für Anfänger geeignet.
Vorkommen:
Südwest-Kap von Südafrika.
Kultur:
Temperatur:
im Sommer bis zu 30°C, im Winter zwischen 5°C und 15°C; kann aber den Winter über durchkultiviert werden
Licht:
vollsonnig
Giessen:
Im Sommer und im Winter, wenn Drosera aliciae durchkultiviert wird, sollte die Pflanze in Anstaubewässerung gehalten werden. Sonst wird das Substrat während der Winterruhe nur leicht feucht
gehalten.
Luftfeuchtigkeit:
zwischen 60% und 70%
Substrat:
70% Weisstorf, 30% Sand; oder handelsübliche Karnivorenerde
Vermehrung:
Aussaat, Blattstecklinge, Wurzelschnittlinge
Beschreibung:
Der gabelblättrige Sonnentau, Drosera binata, fällt begen seiner prächtigen, gegabelten Fangblätter deutlich auf. Hier gibt es mehtere Varietäten, die sich an Hand ihrer gegabelten Blätter
unterscheiden lassen:
Drosera binata (linkes Bild) bildet einfach gegabelte, Drosera binata var. dichotoma (rechtes Bild) vierfach gegabelte und Drosera binata var. multifida sogar 8 bis 16fach gegabelte Blätter
aus.
Vorkommen:
Australien
Kultur:
Temperatur:
im Sommer bis zu 30°C, im Winter zwischen 5°C und 15°C; verträgt angeblich auch Frost.
Licht:
vollsonnig
Giessen:
Im Sommer sollte die Pflanze in Anstaubewässerung gehalten werden. Sonst wird das Substrat während der Winterruhe nur leicht feucht gehalten.
Luftfeuchtigkeit:
zwischen 60% und 70%
Substrat:
70% Weisstorf, 30% Sand; oder handelsübliche Karnivorenerde
Vermehrung:
Aussaat, Blattstecklinge, Wurzelschnittlinge