Utricularien bilden mit über 200 Arten die grösste Gruppe unter den Karnivoren. Aussenstehende werden in ihnen lediglich Gräser oder etwas anderes sehen und doch gehören sie zu den fleischfressenden Pflanzen.Die winzigen Fallen der Utricularien, sogenannte Fangblasen, verlaufen entlang den Wurzeln. Mit ihnen gelingt es diesen Pflanzen ihre Beute, wie z.B. Wasserflöhe, durch Unterdruck einzusaugen.
Beschreibung:
Utricularia bisquamata ist eine einjährige Pflanze. Ihre Blätter werden bis zu 1,5 cm lang.
Vorkommen:
Südafrika, Angola, Madagaskar, Namibia
Kultur:
Temperatur:
ganzjährig Temperaturen zwischen 20°C – 30°C
Licht:
halbschattig
Giessen:
Ich halte diese Art immer im Anstau, überflute sie auch gelegentlich
Luftfeuchtigkeit:
zwischen 60% und 80%
Substrat:
Weisstorf-Sandgemisch
Vermehrung:
Aussaat, Teilung, Blattstecklinge
Beschreibung:
Utricularia calycifida bildet bis zu 3 cm grosse, rot gemaserte Blätter aus.
Vorkommen:
Südamerika
Kultur:
Temperatur:
Ich halte Utricularia calycifida ganzjährig bei Temperaturen zwischen 20°C und 25°C.
Licht:
schattig
Giessen:
Diese Art sollte ganzjährig im Anstau stehen.
Luftfeuchtigkeit:
ca. 60% - 80%
Substrat:
70% Weisstorf, 30% Sand
Vermehrung:
Aussaat, Teilung, Blattstecklinge
Beschreibung:
Utricularia livida ist eine sehr leicht zu kultivierende Pflanze. Ihre spatelförmigen bis rundlichen Blätter werden 3-7 mm lang.
Vorkommen:
hauptsächlich Afrika, es sind aber auch Standorte in Mexiko bekannt
Kultur:
Temperatur:
ganzjährig Temperaturen zwischen 20°C – 30°C
Licht:
halbschattig
Giessen:
Ich halte diese Art immer im Anstau, überflute sie auch gelegentlich
Luftfeuchtigkeit:
zwischen 60% und 80%
Substrat:
Weisstorf-Sphagnumgemisch
Vermehrung:
Aussaat, Teilung, Blattstecklinge