Diese Vermehrungsform ist eine der leichtesten funktioniert aber nur bei den Gattungen Cephalotus, Dionaea, Drosera (aber leider nicht bei den Zwergdroseraarten), Genlisea, Pinguicula und Utricularia. Dazu benötigt man lediglich Blätter der Art, welche
man vermehren möchte und mit Karnivorensubstrat gefüllte Pflanztöpfe.
Nun gibt es hier aber zwei verschiedene Verfahren zur Vermehrung über Blattstecklinge.
1. Die Blätter teilweise in das Substrat stecken
2. Die Blätter auf das Substrat legen
Mann trennt bei dieser Methode, in diesem Fall Cephalotus aber auch bei Dionaea, Laubblätter oder auch Krüge direkt an der Blattbasis ab,und steckt sie schräg etwa 1/3 in das Substrat und hält es feucht. Der Standort für die Blattstecklinge sollte der gleiche sein wie der der Elternpflanzen. Nach etwa einem bis zwei Monaten sollten sich Kleine Pflänzchen zeigen.
Diese Methode wendet man bei den Drosera-Arten (ausser bei den Zwergsonnentauen), den Pinguicula-Arten und den Utricularien an. Hierzu werden lediglich Blätter einer geeigneten Art abgetrennt und auf feuchtes Substrat gelegt. Bei den Fettkräutern zum Beispiel dauert es kaum vier Wochen und ein Erfolg ist zu erkennen.